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Was ist das „Sick-Building-Syndrom“?

Das Sick-Building-Syndrom (SBS) ist ein Begriff für eine Reihe von Gesundheitsbeschwerden, die mit dem Aufenthalt in einem bestimmten Gebäude zusammenhängen. Menschen, die in einem „kranken“ Gebäude arbeiten oder wohnen, leiden unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizungen von Augen, Nase und Rachen, Schwindel, Übelkeit und Konzentrationsproblemen.

Verschiedene Faktoren können zum Sick-Building-Syndrom beitragen, darunter:

  1. Schlechte Belüftung: Eine unzureichende Belüftung kann zu einer Anreicherung von Schadstoffen in der Raumluft führen, etwa Kohlendioxid, flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Allergenen, was gesundheitliche Probleme verursachen kann.

  2. Chemische Verunreinigungen: Sie können aus Baumaterialien, Möbeln, Teppichen, Reinigungsmitteln usw. stammen. Diese Chemikalien können in die Luft gelangen und bei empfindlichen Personen Symptome auslösen.

  3. Biologische Verunreinigungen: Dazu gehören Schimmelpilze, Bakterien, Pollen und andere Allergene, die in der Luft schweben. Eine schlechte Feuchtigkeitsregulierung kann das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien fördern, was zu allergischen Reaktionen und Atemwegsproblemen führen kann.

  4. Schlechte Ergonomie: Unbequeme Arbeitsplätze, schlechte Beleuchtung, Lärm und andere ergonomische Faktoren können bei Beschäftigten zu körperlichem und psychischem Stress beitragen, was wiederum SBS-Symptome verstärken kann.

  5. Psychosoziale Faktoren: Stress bei der Arbeit, fehlende Kontrolle über die Arbeitsumgebung und zwischenmenschliche Konflikte können ebenfalls zu den Symptomen des Sick-Building-Syndroms beitragen.


Um die konkreten Ursachen des Sick-Building-Syndroms zu erkennen und zu beheben, ist oft ein multidisziplinärer Ansatz nötig, an dem Fachleute für Innenraumklima, Bautechnik, Ergonomie, Gesundheit und Wohlbefinden beteiligt sind. Vorbeugende Maßnahmen wie eine bessere Belüftung, die Minimierung chemischer und biologischer Verunreinigungen und die Schaffung einer ergonomischen und stressfreien Arbeitsumgebung können helfen, die Symptome zu lindern und die allgemeine Gesundheit und Produktivität zu verbessern.

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Jeroen Van Den Bossche

Jeroen Van den Bossche, CEO Buro International

FAQ: Sick-Building-Syndrom

  1. Was sind die häufigsten Symptome des Sick-Building-Syndroms? Menschen, die in einem „kranken“ Gebäude arbeiten oder wohnen, leiden häufig unter Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizungen von Augen, Nase und Rachen, Schwindel, Übelkeit und Konzentrationsproblemen.
  2. Kann ein schlecht eingerichteter Arbeitsplatz zum Sick-Building-Syndrom beitragen? Ja. Unbequeme Arbeitsplätze, schlechte Beleuchtung und Lärm fallen unter schlechte Ergonomie, einen der Faktoren, die körperlichen und psychischen Stress verursachen und SBS-Symptome verstärken können.
  3. Wie geht man das Sick-Building-Syndrom am besten an? Dies erfordert einen multidisziplinären Ansatz mit Fachleuten für Innenraumklima, Bautechnik, Ergonomie und biologische Verunreinigungen. Eine ergonomische, stressfreie Arbeitsumgebung trägt dazu bei, die Symptome zu verringern.
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